DIE LETZTEN 17 TAGE DER PLÜM | Tag 7

Comic-Strip | Die letzten 17 Tage der Plüm | Tag 7 | © Katharina Greve

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Wissenswertes über die Plüm
In alten Zeiten waren die Plüm ein sehr aggressives Volk. Wegen der kleinsten Kleinigkeit wurden Kriege geführt. Mal kämpften die blauen gegen die grünen und violetten Plüm, mal die quadratischen gegen die rechteckigen. Irgendwann fiel ihnen auf, wie viel Arbeit die Bestattung der Toten macht und verboten daraufhin den Krieg. Seitdem sind die Plüm sehr friedliebend. Meistens jedenfalls.

Erschienen in der Berliner taz am 16.06.2016

REMAKE IN DER CARICATURA GALERIE

Remake | Caricatura | © Katharina GreveVon Arthouse bis Zombie: Bei der Ausstellung „Ganz großes Kino – Cartoons zum Film“ in der Caricatura Galerie für Komische Kunst in Kassel gibt es Cartoons von 27 cineastischen Kollegen und mir zu sehen, glamourös kuratiert von Saskia Wagner.

Aber nicht nur das! Bonus-Material der Ausstellung ist meine technikfreie Videoinstallation „Remake“. Sie ist ein Remake im doppelten Sinne: Zum einen spielen Raum und Ausstattung der Galerie Höhepunkte der Filmgeschichte nach – das Schild eine Komödie, der Boden einen Sandalenfilm. Zum anderen ist sie eine Neuauflage meiner Installation „Fernsehgarten“, bei der ein Neuköllner Schrebergarten die Schauspieler stellte.

Remake | Catch Me If You Can | © Katharina Greve

„Catch Me If You Can“

Remake | Quo vadis? | © Katharina Greve

„Quo vadis?“

Remake | Fluch der Karibik | © Katharina Greve

„Fluch der Karibik“

> zur Caricatura Galerie
> zum Buch „Ganz großes Kino – Cartoons zum Film“, erschienen im Lappan Verlag
> zum Fernsehgarten

DIE LETZTEN 17 TAGE DER PLÜM | Tag 6

Comic-Strip | Die letzten 17 Tage der Plüm | Tag 6 | © Katharina Greve

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Wissenswertes über die Plüm
Der Lübosen-Wurm ist das multifunktionalste Nutztier auf dem Planeten Plümos: Lebendig geröstet ist er das Lieblingsessen der Plüm, ausgenommen und umgestülpt dient er als Tragebeutel und sein Blut kann als Tinte benutzt werden. Da aber die letzten Plüm inzwischen aus Bequemlichkeit das Schreiben aufgegeben haben und auch genügend Beutel besitzen, wird der Wurm heute nur noch gegessen.

Erschienen in der Berliner taz am 09.06.2016

DIE LETZTEN 17 TAGE DER PLÜM | Tag 5

Comic-Strip | Die letzten 17 Tage der Plüm | Tag 5 | © Katharina Greve

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Wissenswertes über die Plüm
In früher Vorzeit beteten die Plüm eine Vielzahl von Göttern in komplizierten Ritualen an. Fast täglich kamen neue Gottheiten hinzu. Als sich keiner mehr die vielen Namen merken konnte, wurden kurzerhand alle Götter zu einem vereint – der Monotheismus war geboren. Da aber auch der Kult um nur einen Gott den Plüm bald zu anstrengend wurde, schafften sie einfach die Religion komplett ab.

Erschienen in der Berliner taz am 02.06.2016

DIE LETZTEN 17 TAGE DER PLÜM | Tag 4

Comic-Strip | Die letzten 17 Tage der Plüm | Tag 4 | © Katharina Greve

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Wissenswertes über die Plüm
Seit es nur noch so wenige Plüm gibt, steht der Verkehr auf Plümos völlig still. Warum sollte man sich auch nach B bewegen, wenn an Ort A alles vorhanden ist? Zur Blütezeit der plümschen Kultur aber zogen starke Schrunen eifrig Karren hin und her, um Waren aller Art zu transportieren. Der letzte Wagen wurde vor nicht allzu langer Zeit verfeuert, um die letzte Schrune knusprig zu grillen.

Erschienen in der Berliner taz am 26.05.2016

DIE LETZTEN 17 TAGE DER PLÜM | Tag 3

Comic-Strip | Die letzten 17 Tage der Plüm | Tag 3 | © Katharina Greve

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Wissenswertes über die Plüm
Früher waren die Plüm sehr an Naturwissenschaften interessiert. Inzwischen ist von diesem Wissen nicht mehr viel übrig, genau wie von den Plüm selbst. Von den letzten Plüm kennen nur noch Bruchteile wenige Naturgesetze: etwa die, die ihnen helfen, wie die Schwerkraft bei der Ernte der Sum-Früchte, und die, die sie aus unerfindlichen Gründen einfach mögen, wie den ersten Hauptsatz der Thermodynamik.

Erschienen in der Berliner taz am 19.05.2016

DIE LETZTEN 17 TAGE DER PLÜM | Tag 2

Comic-Strip | Die letzten 17 Tage der Plüm | Tag 2 | © Katharina Greve

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Wissenswertes über die Plüm
Summerling ist ein Rauschgetränk, das die Plüm aus den Früchten des Sum-Baumes gewinnen, der wichtigsten Nutzpflanze auf dem Planeten Plümos. Sein Holz wird auch zu Papier verarbeitet, was aber so aufwändig ist, dass keiner mehr Lust dazu hat. Inzwischen gibt es nur noch zwei Stücke leeres Papier auf Plümos. Und schon die sind überflüssig, weil die Plüm zu faul zum Schreiben und Lesen sind.

Erschienen in der Berliner taz am 12.05.2016

DIE LETZTEN 17 TAGE DER PLÜM | Tag 1

Comic-Strip | Die letzten 17 Tage der Plüm | Tag 1 | © Katharina Greve

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Wissenswertes über die Plüm
Die Plüm vom Planeten Plümos sind ungeschlechtliche Kopffüßler. Sie vermehren sich durch Teilung, ähnlich den Bakterien auf der Erde. Die Plüm sind recht ambitionslos und leben gern in den Tag hinein. Zwar ist ihre Welt karg, aber für die geringe Anzahl der Plüm hält sie genug Nahrung bereit, zum Beispiel die Früchte des Sum-Baumes und Lübosen-Würmer, die am besten lebendig geröstet schmecken.

Erschienen in der Berliner taz am 04.05.2016

PROGRAMM-TIPP | Cartoon-Lesung am 26.02.2016

Programm-Tipp | Cartoon-Lesung Villa Neukölln | © Hannes Richert

© Hannes Richert

Tequila-Trends, Tatort-Tweets, umgestülpte Tiere: Am kommenden Freitag lese ich zusammen mit den Lieblingswitzkollegen Hannes Richert (unterstützt von Sebastian Meschenmoser) und Schilling & Blum Cartoons vor. Live und in Farbe.
Nicht vergessen: Das Auge hört mit!

Zeit: 20 Uhr
Ort: Villa Neukölln, Hermannstraße 233, 12049 Berlin
> zur Villa Neukölln

Die Kollegen:
> Hannes Richert
> Schilling & Blum

HUHU, SPRINGSPINNEN!

Für Spinnen recht ungewöhnlich setzt Ihr mit Euren großen schwarzen Knopfaugen voll aufs Kindchenschema, gebt Euch wirklich Mühe, uns mit ihnen zu bezirzen und unsere spinnenfeindlichen Herzen zu erobern. Tja, Springspinnen, eins habt Ihr bei Eurem raffinierten Plan nicht bedacht: Der Niedlichkeitszauber der Knopfaugen ist wirkungslos, sobald mehr als zwei in einem Gesicht glänzen. Darum: einfach mal dauerhaft ein paar Augen zudrücken!

Erschienen in Titanic Januar 2016